Die Große Dolomitenstraße an einem Tag
Die Große Dolomitenstraße verbindet Bozen auf rund 110 km mit Cortina d’Ampezzo: durch das Eggental (Val d’Ega), über den Karerpass (Passo Costalunga), durch das Fassatal, über das Pordoijoch (Passo Pordoi) und den Falzaregopass (Passo Falzarego). Eröffnet wurde sie 1909, als diese Täler noch zu Österreich-Ungarn gehörten. Sie gilt als erste große Touristenstraße der Dolomiten.
Unsere Privattour folgt dem westlichen, abwechslungsreichsten Teil bis zum Pordoijoch. Dort fahren wir nicht weiter nach Arabba und Cortina, sondern über das Sellajoch (Passo Sella) nach Gröden und schließen die Runde zurück nach Bozen. Keine Strecke doppelt, keine Übernachtung: An einem Tag sehen Sie den See, die Pässe und die ladinischen Dörfer, die diese Straße berühmt gemacht haben.
Ab Bozen-Zentrum misst die Runde etwa 140 km, bei gut drei Stunden reiner Fahrzeit; mit Abholung außerhalb der Stadt oder kleinen Umwegen werden es bis zu rund 190 km. Wer unbedingt nach Cortina möchte, fährt mit der Privattour Cortina und Dolomitenseen über den Falzaregopass oder mit der langen Runde Dolomiten an einem Tag, die West und Ost verbindet.
Vorgeschlagener Ablauf, Stunde für Stunde
- Abholung in BozenAm Hotel oder an jeder Adresse in Südtirol.
- KarerseeDer smaragdgrüne See unter dem Latemar. Eine ruhige Runde, bevor die Busse kommen.
- Karerpass und FassatalHinunter ins ladinische Tal: Vigo, Pozza und Canazei.
- Pordoijoch, 2.239 mKehre um Kehre hinauf. Optional die Seilbahn zum Sass Pordoi, der „Terrasse der Dolomiten“.
- SellajochAuge in Auge mit dem Langkofel. Das schönste Foto des Tages.
- Mittagessen in GrödenEine Hütte oder ein Restaurant in St. Ulrich, Ihre Wahl, unsere Reservierung.
- Rückfahrt über St. Ulrich und KastelruthGegen 16:00 Uhr zurück in Bozen, oder später, wenn Sie mögen.
Seilbahnen, Mahlzeiten und Getränke werden vor Ort bezahlt. Im Winter passt sich die Route den Passsperrungen an und wird zu einem Tag in Gröden und auf der Seiser Alm.
Die Strecke: was Sie unterwegs erleben
Hinter Bozen führt die Straße durch das enge Eggental mit seinen roten Porphyrwänden; den engsten Abschnitt der alten Schlucht umfährt man heute im Tunnel. Nach Welschnofen (Nova Levante) liegt der Karersee auf 1.519 m. Vom Parkplatz führt eine Unterführung zum Ufer, die Runde um den See dauert rund 20 Minuten. Das Wasser wechselt mit dem Licht die Farbe und spiegelt den Latemar; nicht umsonst heißt der See in der Sage Regenbogensee.
Am Karerpass rückt der Rosengarten ganz nah, dann geht es hinunter ins ladinische Fassatal im Trentino, über Vigo und Pozza nach Canazei. Von dort windet sich die Straße in zahlreichen Kehren hinauf zum Pordoijoch auf 2.239 m. Oben bringt Sie die Seilbahn auf den Sass Pordoi, wenn sie in Betrieb ist, in wenigen Minuten auf fast 2.950 m, auf die sogenannte Terrasse der Dolomiten.
Ein Stück bergab zweigt die Straße zum Sellajoch (2.244 m) ab, wo der Langkofel (Sassolungo) die ganze Windschutzscheibe füllt. Dann Gröden: Wolkenstein (Selva), St. Christina (Santa Cristina) und St. Ulrich (Ortisei), das Dorf der Holzschnitzer, wo wir zu Mittag essen. Zurück geht es über Kastelruth (Castelrotto), mit dem Schlern (Sciliar) vor Augen.
Warum mit Privatchauffeur statt selbst am Steuer
Wer auf dieser Strecke selbst fährt, sieht vor allem Kehren, Motorräder und volle Parkplätze. Am Karersee und am Pordoijoch dauert die Parkplatzsuche an Sommertagen manchmal länger als der Besuch selbst. Mit dem Privatchauffeur steigen Sie direkt am Eingang aus, fotografieren in Ruhe und fahren weiter, wenn Sie so weit sind.
Ferjy kennt diese Pässe gut: wo das Morgenlicht am schönsten ist, an welcher Haltebucht man sicher aussteigt und wann es sich lohnt, die Reihenfolge zu tauschen, um den Reisebussen auszuweichen. Er spricht Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch, sodass sich auch gemischte Gruppen gut aufgehoben fühlen.
Sie reisen in einer sauberen, gepflegten schwarzen Mercedes V-Klasse mit Platz für sieben Gäste samt Rucksäcken, Kinderwagen oder Fototaschen. Das Fahrzeug gehört den ganzen Tag nur Ihnen: ein Mietwagen mit Fahrer im besten Sinn und eine bequeme Taxi-Alternative ohne fremden Fahrplan.
- Abholung am Hotel in Bozen oder an jeder Adresse in Südtirol
- Fotostopps, Kaffeepausen und kurze Spaziergänge nach Wunsch
- Mittagessen auf einer Hütte oder in St. Ulrich, auf Wunsch von uns reserviert
- Kindersitze auf Anfrage
- Festpreis pro Fahrzeug, vor der Fahrt schriftlich bestätigt
Saison, Wetter und Pässe
Wir fahren diese Route von Mai bis November. Im Winter können die hohen Pässe nach Schneefall oder bei Lawinengefahr gesperrt werden, auch für mehrere Tage. In den kalten Monaten wird daraus deshalb eine Privattour auf die Seiser Alm und durch Gröden, auf ruhigeren Straßen und durch verschneite Landschaften.
Im Sommer gehören die Morgenstunden den Frühaufstehern: Wir starten früh und sind vor den Bussen am Karersee. Juli und August bringen viel Verkehr auf die Pässe, vor allem an Wochenenden; September und Oktober schenken oft klare Luft und gegen Saisonende goldene Lärchen.
Die Verkehrsregeln auf einigen Dolomitenpässen werden derzeit diskutiert und können sich in den kommenden Jahren ändern. Wir prüfen vor jeder Tour die geltenden Bestimmungen und den Straßenzustand und passen die Route bei Bedarf an.
So buchen Sie Ihre Tour
Schreiben Sie uns per WhatsApp, per E-Mail oder über das Anfrageformular: Datum, Anzahl der Gäste, Hotel und ob Sie mit der Seilbahn auf den Sass Pordoi möchten oder ein Hüttenessen wünschen. Innerhalb weniger Stunden erhalten Sie den Ablauf mit Abholzeit und einen Festpreis für das ganze Fahrzeug, nicht pro Person.
Seilbahnen, Mahlzeiten und Getränke bezahlen Sie vor Ort; die Zahlungsmodalitäten werden bei der Bestätigung vereinbart. Wohnen Sie in Gröden oder im Fassatal, holen wir Sie direkt am Hotel ab und passen die Reihenfolge der Stationen an.



